Wetter-Extreme häufen sich – Gebäude-Versicherung unverzichtbar
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Sturm, Hagel, Überschwemmungen, sogar Erdrutsche und Erdbeben – es gibt viele natürliche Ereignisse, die Haus und Hof gefährden. Wetterkapriolen, wie man sie aus den Nachrichten kennt, nehmen zu.
Katastrophenbericht. Einer Analyse der Swiss RE sigma-Katastrophendatenbank zufolge, gab es 2009 weltweit fast 290 Katastrophen, die 15.000 Menschen das Leben kosteten. Hierfür gaben die Versicherer über 26 Mrd. US-Dollar aus. Der wirtschaftliche Gesamtschaden belief sich auf 62 Mrd. Dollar.
Kilmawandel. Seit beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1970 kann man nachvollziehen, dass die Naturkatastrophen sich häufen. Ihr Anteil an den Katastrophen betrug 2009 133, die übrigen 155 Katastrophen wurden als Man-Made-Katastrophen eingestuft, wobei, verglichen mit Opfern von Naturkatastrophen, weniger Menschen ums Leben kamen.
Wetterextreme. Hauptsächlich für wetterbedingte Ereignisse mussten die Versicherer 2009 in ihre Kassen greifen. Wetter-Extreme nehmen zu und verursachen enorme Schäden. So gab es auch in Deutschland in 2010 und 2009 Wirbelstürme, Tornados, Fluten, Erdrutsche und Erbeben. Was nach einem Katastrophenfilm klingt, ist tatsächlich auch hierzulande Realität.
Stürme. Das Wetterereignis, das die Versicherer am teuersten zu stehen kam waren Stürme. Sie traten vielerorts auf und hinterließen teilweise Orte der Verwüstung. Wo ein Sturm tobt, muss die Gebäudeversicherung für die Schäden am Haus und allen damit fest verbundenen Dingen zahlen.
Gebäudeversicherung. Doch die Gebäudeversicherung ist letztlich nur für Blitzschlag, Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel verantwortlich. Wer keine Elementarschadenerweiterung hat, geht bei allen anderen Schäden leer aus.
Elementarversicherung. Die Elementarschadenversicherung leistet auch bei Schäden durch – Hochwasser, Überschwemmung, Schneedruck, Lawinen, Erdrutsch, Erdfall und Erdbeben sowie gegen Aufpreis auch bei Rückstauschäden (Kanalisation) und Vulkanausbrüchen. Wegen der Zunahme dieser Gefahren, hat sich der Bund der Versicherten bereits für die Einführung einer Pflicht dieser Versicherung ausgesprochen.
Fiktion? Die Gefahr eines Vulkanausbruchs erscheint wie ein schlechter Scherz; sie sind in Deutschland aber keinesfalls unrealistisch. Denn in einigen Regionen gibt es tatsächlich Aktivität, die sich zuweilen auch als Beben äußert. Dazu zählen Regionen um die Eifel, die Rhön, das Erzgebirge, Kaiserstuhl und Vogelsberg sowie den Westerwald. Allein in der Eifel gab es in der Vergangenheit 250 Vulkanausbrüche. Die aktuell trügerische „Ruhe vor dem Sturm“ an der Eifel wurde zuletzt im deutschen Katastrophen-Film Vulkan im Jahre 2009 thematisiert.
Gefahrengebiete. Bezogen auf die Gefahren, die sich Ihrem Heim wahrscheinlich oder sicher niemals stellen könnten, haben wir eine Linkliste zu Risikogebieten und Verhaltensweisen erstellt. Sie enthält unter anderem die Web-Adressen der Unwetter- und Hochwasserzentralen, des Niederschlagsradars sowie des Sturmflut- und Lawinenwarndienstes.
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