2010: Jahr der Naturkatastrophen: Versicherung dagegen fehlt oft
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Die Überschwemmung in Australien steht stellvertretend für die vielen Naturkatastrophen im gesamten letzten Jahr. Diese forderten nicht nur Menschenleben, sondern auch enorme wirtschaftliche Belastungen. Viele davon waren nicht finanziell abgesichert.
Australien hart nun schon seit Tagen schweren Überschwemmungen aus. Im Bundesstaat Queensland machen die Wassermassen Straßen und Wege unpassierbar und beeinträchtigen damit auch und vor allem die Wirtschaft. Das Hochwasser beschränkt sich inzwischen nicht mehr nur auf diesen Bundesstaat, sondern dringt nun auch in südöstlichere Gebiete wie New South Wales ein. Vielen steht das Schlimmste also noch bevor. Die Polizei geht derweil von Haus zu Haus und bereitet die Bevölkerung darauf vor im Ernstfall ihr Heim zu verlassen.
So fängt das neue Jahr an wie das alte aufgehört hat. 2010 war ein schweres Jahr für die Menschen, mit 950 Naturkatastrophen wie Stürmen, Überschwemmungen und Erdbeben, kann man nur eine bittere Bilanz ziehen. Mit dieser enormen Anzahl an Klimaextremen ist nicht nur eine dramatische Anzahl an Todesopfern verbunden, sondern auch ein hoher wirtschaftlicher Schaden geht daraus hervor. Mit 130 Milliarden Dollar allein bei der Munich Re liegt dieser mehr als doppelt so hoch als noch im Vorjahr. Erschreckend bei dieser Summe ist zudem, dass die meisten Schäden gar nicht versichert waren. So verzeichnete der Rückversicherer lediglich eine Belastung von 37 Milliarden Dollar. Die Anzahl der Katastrophen ist nach Prognosen weiter ansteigend. So lag die Anzahl der Stürme 2010 schon weit über den Durchschnitt. Viele vermuten hinter der steigenden Tendenz den Klimawandel. Dieser muss in die Risikokalkulation mit einbezogen werden und die Preise für Katstrophendeckungen nicht mehr nur auf Vergangenheitswerten beruhen. Besonders Hausbesitzer sollten zu ihrer Wohngebäudeversicherung zusätzlich Elementarversicherung abschließen. Denn nur diese kommt für Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Erdbeben auf, wohingegen die Gebäudeversicherung lediglich Leitungswasserschäden, Blitzschlag, Feuer usw. reguliert.
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