Schutz der Elementarversicherung wird immer dringender

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Jahr für Jahr scheint sich die Situation zu verschärfen: Schadenmeldungen bei den Versicherern nehmen zu, denn überflutete Straßen, schwere Hagelschläge und Gewitter bestimmen immer häufiger das Wetter im Sommer. Wer dann keine Elementarversicherung abgeschlossen hat, muss die Kosten für Überschwemmung- und Überspannungsschäden selber tragen. Doch gerade hierfür gibt es besondere Deckungskonzepte.

Allein in der jüngsten Vergangenheit wurden hierzulande mehrere Hundert Blitze registriert, die teilweise erhebliche Schäden verursacht haben. Allein in Bayern und Nordrhein- Westfalen waren die sommerlichen Unwetter in den vergangenen zwei Wochen besonders stark, sodass mehrere Autobahnen wetterbedingt für mehrere Stunden gesperrt werden mussten.
Doch immer noch wissen viele Zeitgenossen nicht, dass es bei Gewittern und somit Blitzeinschlägen immer häufiger zu Schäden an empfindlicher Elektronik kommt. Die Haushalte verfügen über immer mehr elektronische Geräte und Fachleute sprechen von mehr als 17.000 Schäden, die durch eine Überspannung allein im vergangenen Jahr entstanden sind. Dabei erreichte das Gesamtvolumen an Schäden mehrere Millionen Euro.
In erster Linie davon betroffen sind Computer, Fernseher und Telefon- und Faxanlagen. Aber auch Tiefkühltruhen, Heizungsanlagen und andere Geräte können stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Dabei kann sich jeder Verbraucher gut vor Überspannungsschäden schützen, indem einfach der Netzstecker gezogen wird. Ein Blitzableiter am Haus kann ein Wohngebäude vor einem direkten Blitzeinschlag schützen und der innere Blitzableiter soll einen indirekten Einschlag verhindern. Dennoch häufen sich die Schadensmeldungen und Versicherer weisen daher immer auf die hohe Bedeutung einer Elementarversicherung hin. Ergänzend zur Wohngebäude- und Hausratversicherung kann auch für den gewerblichen Bereich eine Elementarversicherung vereinbart werden, um die meist hochwertige Elektronik zu schützen und dies nicht nur vor einem Blitzeinschlag, sondern auch bei Überschwemmungen. Ausgeschlossen vom Versicherungsschutz sind jedoch meist Schäden, die durch eine Sturmflut oder durch Grundwasser entstehen.
Doch ein Blick in die Police der Hausratversicherung kann helfen, den Schutz auf Vollständigkeit zu überprüfen. Von den rund 25 Millionen Hausratsversicherungsverträgen hat nur ein verschwinden kleiner Teil einen Schutz durch die Elementarversicherung. Nicht anders sieht es bei Wohngebäudeversicherungen aus. Daher als Tipp: rechtzeitig die Police überprüfen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen, oder eine Überschwemmung oder ein Blitz alles zunichte gemacht hat.

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