Einmalauszahlungen aus der Direktversicherung sind mit Kassenforderungen verbunden
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Wer sich privat und zusätzlich für den Ruhestand absichern will, entscheidet sich im Laufe seines Lebens für irgendeine Form des Kapitalaufbaus. Unterschiedliche Möglichkeiten stehen zur Verfügung und jeder muss die individuell passende Form finden, um für ein finanzielles Polster zu sorgen.
Doch beim Vertragsabschluss berücksichtigen viele Zeitgenossen nicht alle Kriterien, die mit einem zusätzlichen Kapitalaufbau verbunden sind. Insbesondere wenn es um den eigenen Krankenversicherungsschutz geht, besteht hier noch ein hoher Informationsbedarf.
Wer zu den gesetzlich Versicherten gehört, muss sich darauf einstellen, dass die Krankenkasse auf die Einmalzahlung aus einer Direktversicherung Beiträge einfordert.
Nicht selten enden die Unstimmigkeiten vor dem Richtertisch.
So wies das Bundesverfassungsgericht die Beschwerde eines Klägers ab.
Vorangegangen war, dass ein gesetzlich Krankenversicherter aus einer Versicherung, die sein Chef einst für ihn abgeschlossen hatte, Kapital erhielt.
Die Krankenkasse forderte dafür Beiträge. Die Bundesverfassungsrichter gaben der Kasse recht, sodass der Versicherte nun damit leben muss, dass das Kapital rechnerisch auf zehn Jahre verteilt wird und dafür Monat für Monat Krankenversicherungsbeiträge zu entrichten sind.
Auch andere Urteile deutscher Gerichte lassen keine andere Möglichkeit zu. Begründet wird die Entscheidung damit, dass Gelder aus einer Direktversicherung grundsätzlich als Versorgungsbezüge gelten und somit der Beitragspflicht unterliegen. Dies gilt für alle Leistungen, die aus einer Direktversicherung fließen, die vom Arbeitgeber abgeschlossen wurde. Unerheblich ist auch, wer letztendlich für die monatlichen Beiträge aufgekommen ist, weil diese Gelder wie alle anderen beitragspflichtigen Bezüge behandelt werden müssen.
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Direktversicherung
Ich habe gehört, dass die betriebliche Altersvorsorge riester-fähig ist, stimmt das?
Macht riestern mit einer bAV Sinn?
Kann ich schon vor der Rente an das Geld ran?
