Millionenschwere Zahlungen aus der D&O Versicherung an Großunternehmen
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Die Korruptionsaffäre bei Siemens hatte nicht nur personelle Folgen. Der finanzielle Schaden beläuft sich auf eine Summe in Millionenhöhe, die von einem Versicherungskonsortium erstattet werden sollte. Manager, die wissentlich oder auch fahrlässig handeln, sind durch eine spezielle Haftpflichtversicherung abgesichert. Nun konnte sich der Konzern nach langen Verhandlungen mit den Versicherungsgesellschaften auf die Summe von 100 Millionen Euro einigen.
Der Vertrag ist jedoch noch nicht rechtsgültig, weil Aufsichtsrat und Hauptversammlung zunächst noch ihre Zustimmung geben müssen. Schließlich forderte der Konzern im Vorfeld von den Versicherern die Deckungssumme in Höhe von 250 Millionen Euro. Inklusive aller anfallenden Kosten durch Beratungen, die zur Aufklärung in der Korruptionsaffäre anfielen, wie auch einer Kartellstrafe sind Siemens weitaus höhere Kosten entstanden, die mindestens 2,5 Milliarden Euro betragen sollen.
Aufgrund der Schmiergeldaffäre verlangt Siemens nun auch Schadenersatz von früheren Managern, die über eine Managerhaftpflichtversicherung abgesichert waren. Aktuell haben sich bereits drei frühere Vorstandsmitglieder dazu bereit erklärt, neben den Leistungen aus der D&O Versicherung je eine halbe Million Euro an den Konzern zu zahlen. Mit einer baldigen Einigung rechnet man auch bei den Schadenersatzleistungen der anderen Ex- Vorstände, um wenigstens einen Teil der finanziellen Schäden zu decken, die aus der Siemensaffäre resultieren. Diese war vor knapp drei Jahren aufgeflogen, nachdem die Staatsanwaltschaft wie auch interne Ermittler des Konzerns unklare Zahlungen in Milliardenhöhe aufdeckten.
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D&O Versicherung
Für wen ist diese Versicherung gedacht?
Warum sollten leitende Angestellte D&O-versichert sein?
Ich habe von einer Managerhaftpflichtversicherung gelesen. Ist das das Selbe?
