Aschewolke: Betriebsunterbrechungs-Versicherung würde zahlen
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Die Fluggesellschaften haben ganz anscheinend am falschen Ende gespart, denn die finanziellen Folgen aus den Flugausfällen belaufen sich in Milliardenhöhe. Dabei können Betriebsunterbrechungen aufgrund Naturereignisse versichert werden.
Der Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull auf Island begann Ende März und hat ab Mitte April dafür gesorgt, dass der Flugverkehr über Europa zum erliegen kam. Dieses Naturschauspiel hat damit für eine bisher beispiellose Beeinträchtigung des Luftverkehrs gesorgt.
Die durch die Aschewolke des Vulkanausbruch bedingten Flugausfälle haben den Airlines finanzielle Verluste in Milliardenhöhe beschert. Deshalb ist es umso unverständlicher, dass solche Betriebsausfälle nicht entsprechend abgesichert wurden. Nach Auskunft einer großen Fluggesellschaft gäbe es keine Versicherungs-Policen für solche Fälle. Das stimmt aber so nicht. Denn der Rückversicherer Munich Re bietet durchaus Policen für wetterbedingte Betriebsunterbrechungen, wie Nebel, Schnee oder eben die einer Aschewolke an.
Die Betriebsunterbrechungsversicherung ersetzt den Gewinn und die fortlaufenden Fixkosten infolge eines vereinbarten Schadensereignisses. Sonderformen sind ebenfalls möglich, die zum Beispiel einen Dritten, der unter der Betriebsausfall leidet, mitversichert.
Insbesondere Unternehmen, die an ihren Firmenstandort gebunden sind und die Produktion nicht einfach verlagern können, sollten sich gegen eventuelle Unterbrechungen absichern. Denn die finanziellen Belastungen von Gewinnausfällen, weiterlaufenden Fixkosten, wie Gehälter, Strom etc. und der daraus mögliche Kundenverluste können schnell tausende und mehr Euro betragen.
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