Durch Krankheit berufsunfähig, Versicherung zahlt
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Knapp 9 Prozent der deutschen Bevölkerung ist schwerbehindert und kann damit keinen Beruf ausüben. Die meisten Behinderungen treten durch Krankheiten auf und machen die Wichtigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung deutlich.
In Deutschland leben 7,1 Millionen schwerbehinderte Menschen, die mit knapp 9 Prozent doch einen ziemlich großen Teil der Gesamtbevölkerung ausmachen.
Körperliche oder geistige Behinderungen sind in den meisten Fällen nicht angeboren, sondern werden bei über 80 Prozent der Fälle durch Krankheiten verursacht. Bei einem Viertel der schwerbehinderten Menschen liegt dabei ein Behinderungsgrad von 100 vor – die höchste Stufe, bei 31 Prozent immerhin noch ein Grad von 50.
Wer zu 50 Prozent seinen Beruf nicht mehr ausüben kann und rechtzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat, der bekommt von dieser eine monatliche Rente in Höhe der vorher vereinbarten Summe. Statistisch gesehen wird jeder 4. Arbeitnehmer einmal in seinen Leben berufsunfähig und da die gesetzliche Rentenversicherung bei nach 1961 Geborenen diesen Ausfall nicht mehr zahlt, ist eine private Absicherung umso wichtiger. Zwar sind nur rund 2 Prozent der Behinderungen, die eine Berufsunfähigkeit nach sich ziehen, auf einen Unfall oder eine Berufskrankheit zurückzuführen, dennoch zahlt die Versicherung auch nach krankheitsbedingter Berufsunfähigkeit.
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Berufsunfähigkeitsversicherung
Gibt es auch staatliche Unterstützung im Falle der Berufsunfähigkeit?
Wenn ich vor 1961 geboren bin, was zahlt mir der Staat?
Leistet die private Berufsunfähigkeitsversicherung auch erst, wenn man weniger als 6 Stunden arbeiten kann?
