Vertrauenseinbuße: doch viele Versicherungen sind wichtig

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Die Wirtschaftskrise hat einen hohen Vertrauensverlust in die Finanzbranche und ihre Systeme bewirkt. So investiert jeder dritte Deutsche weniger in seine Altersvorsorge oder in eine Risikolebensversicherung als noch vorher.

Die Wirtschaftskrise hat sich nicht nur auf Banken und Unternehmen negativ ausgewirkt, sondern auch auf die Bürger und ihr Sparverhalten. Die Angst davor den Job zu verlieren ist enorm groß und deshalb wird nur ungern Geld längerfristig fest angelegt. Auch bleibt der Gedanke an eine adäquate Altersvorsorge sowie der richtigen Absicherung vielfach auf der Strecke.
Jeder dritte Deutsche will in Zukunft weniger sparen und sein sauer verdientes Geld lieber in Sachanlagen investieren. Die Bereitschaft weniger zu sparen geht einher mit dem Vertrauensverlust in Banken und der gesamten Finanzbranche.
So hatten Verbraucher bisher viele wirtschaftlich unsinnige Policen abgeschlossen, doch einige sind wiederum elementar wichtig. Beratung wird auch immer noch gern in Anspruch genommen, doch soll es zur Unterschrift kommen wird oft gezögert. Das Vertrauen in die Beratungsleistung sowie Kompetenz und Ehrlichkeit des Finanzunternehmens wird dann angezweifelt.
Zu den elementar wichtigen Policen zählt unter anderem die Berufsunfähigkeitsversicherung. Besonders für die nach 1961 Geborenen, denen der Staat nur eine Erwerbsunfähigkeitsrente zahlt. Allerdings verzeichnete gerade diese ein Minus von 10 Prozent. Dabei wird jeder fünfte Berufstätige einmal in seinem Leben berufsunfähig.
Auch die private Altersvorsorge wird vernachlässigt, hier wurden sogar fast 30 Prozent weniger Versicherungs-Policen abgeschlossen. Doch die gesetzliche Rente wird spätestens ab 2040 nur noch zur Absicherung bis zur Armutsgrenze reichen.
Daneben verzeichnen auch die Risikolebensversicherungen einen Einbruch von 8 Prozent. Dabei ist gerade diese für Familien sehr wichtig, um im Falle des Todes seine Lieben abgesichert zu wissen
Doch noch immerhin über die Hälfte der deutschen Bürger halten sparen für sinnvoll. So stehen bei Sparern nun vor allem kurzfristige Geldanlagen, wie Tagesgeldkonten hoch im Kurs und es wird lieber in Sachanlagen investiert.

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