Rente aus der Berufsunfähigkeits-Versicherung oft nicht genug
Die günstigsten Angebote bei der Berufsunfähigkeitsversicherung sind auch hier nicht immer die Besten. Denn oft reicht die daraus resultierende Rente nicht aus, um den jetzigen Lebensstandard beizubehalten.
Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung soll vor den finanziellen Folgen einer krankheits- oder unfallbedingten Berufsunfähigkeit schützen. Denn für alle nach 1961 Geborenen entfällt der gesetzliche Berufsunfähigkeitsschutz und ihnen steht nur eine Erwerbsminderungsrente von ca. 660 Euro zu. Eine private Absicherung ist daher sinnvoll, denn statistisch gesehen wird jeder 4. Arbeitnehmer unfallbedingt vor der Alters-Rente berufsunfähig. Doch oft wird eine Berufsunfähigkeitsversicherung nur zur Beruhigung des schlechten Gewissens abgeschlossen. So werden hier die günstigsten Angebote wahrgenommen, die dann im Ernstfall aber kaum ausreichen. So lagen die Monatsrenten 2008 im Durchschnitt bei 718 Euro-das ist eindeutig zu wenig. Die Rente sollte sich stattdessen am Nettoeinkommen orientieren, um den Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. Besonders junge Leute schieben den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung vor sich her, entweder aus Geldmangel oder aus dem Vorurteil heraus, dass Versicherungen im Fall des Falles sich um die Zahlung einer Rente sowieso drücken werden. Dabei sind die Chancen, je jünger man ist, umso besser. Denn hier ist die Auswahl zwischen den Anbietern und ihren Produkten noch groß und die Beiträge vergleichsweise gering.
Kommentare zu diesem Beitrag lesen und schreiben 
Beiträge aus der Kategorie Berufsunfähigkeitsversicherung > News > per E-Mail abonnieren:
Berufsunfähigkeitsversicherung
Gibt es auch staatliche Unterstützung im Falle der Berufsunfähigkeit?
Wenn ich vor 1961 geboren bin, was zahlt mir der Staat?
Leistet die private Berufsunfähigkeitsversicherung auch erst, wenn man weniger als 6 Stunden arbeiten kann?
