Auch Studenten und Absolventen können berufsunfähig werden
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Wer sich gerade ins Studentenleben stürzt, hat wahrscheinlich andere Sorgen als die der richtigen Versicherung. Dabei kann einen aber gerade sie vor unerwünschten Sorgen bewahren. So ist neben Haftpflicht- und Krankenversicherung eine Berufsunfähigkeitsversicherung, mit eine der wichtigsten Policen an die man denken sollte.
Nun sind Krankheit und Rente Dinge, die Jahrzehnte weit weg scheinen. Das bedeutet hingegen nicht, dass man hierfür nicht schon so früh wie möglich vorsorgen sollte. Was das Risiko der Berufsunfähigkeit anbelangt, glauben viele, eine Unfallversicherung würde genügen oder aber, das Risiko, seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können, bestünde deshalb nicht, weil die spätere Tätigkeit mit ziemlicher Sicherheit keine körperliche sein wird.
Die Gefahr einer Berufsunfähigkeit ist bei Akademikern und Managern jedoch sehr hoch. Die häufigste Ursache hierfür – besonders bei Frauen – hat rein gar nichts mit der physischen Anstrengung bei der Arbeit zu tun, sondern mit der psychischen. Erkrankungen der Psyche sind in 30 % der Fälle Schuld an einer Berufsunfähigkeit. Die zweit häufigste Ursache (20 %) sind Rückenleiden, was ebenfalls häufig bei Menschen auftritt, die einer sitzenden Tätigkeit (Arbeit im Büro) nachgehen. Krebs mit 15 % und Erkankungen des Herz-Kreislaufsystems mit 12 % sind darüber hinaus Ursachen einer Berufsunfähigkeit. Auch davor sind Hochschulabsolventen keinesfalls gefeit.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten ist deshalb schon anzuraten, weil diese dann noch wesentlich günstiger ist, als bei einem späterem Abschluss. Auch ermöglicht eine Nachversicherungsgarantie dem Hochschulabsolventen bei Berufseintritt die Erhöhung der Deckungssumme ohne zusätzliche Gesundheitsfragen. So ist doch gerade die Arbeitskraft oft das wichtigste Kapital eines Menschen und wird diese durch Unfall, Berufsunfähigkeit oder Krankheit eingeschränkt, hat das dramatische Auswirkungen auf die finanzielle Leistungsbilanz. So kann ein Hochschulabsolvent mehr als 3 Mio. Euro in seinem gesamten Leben erwirtschaften. Und wenn man bedenkt, dass jeder 5. Deutsche, aus den verschiedensten Gründen schon einmal berufsunfähig war oder ist, sollte auch ein Student nicht zögern dieses Kapital abzusichern. Für alle die einen Doktor oder vergleichbaren Hochschulabschluss haben bieten einige Versicherer noch bis Ende 2009 sehr günstige Tarife an.
Nicht zuletzt sollten Studenten und Absolventen eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, weil ihnen zumeist keine Leistungen des Staates im Falle einer Erwerbsunfähigkeit zustehen. Diese nur sehr mageren staatlichen Leistungen können nämlich erst nach 5 Jahren sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung abgerufen werden. Doch sind sie kein Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung, weil beim staatlichen Pendant erst dann eine Teilzahlung erfolgt, wenn man in gar keiner anderen Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt mehr für mindestens 6 Stunden eingesetzt werden kann. Wer also noch sieben Stunden als Pförtner schafft, erhält von Vater Staat gar nichts. Aber auch die volle Rente, die man bei weniger als 3 Stunden erhielte, stellt keinen wahren Einkommensersatz dar.
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Berufsunfähigkeitsversicherung
Gibt es auch staatliche Unterstützung im Falle der Berufsunfähigkeit?
Wenn ich vor 1961 geboren bin, was zahlt mir der Staat?
Leistet die private Berufsunfähigkeitsversicherung auch erst, wenn man weniger als 6 Stunden arbeiten kann?
