Viele Spitzensportler ohne Berufsunfähgkeitsversicherung
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Jeder weiß, dass man es als Fußballer in der Bundesliga zu einem millionenschweren Reichtum bringen kann. Leistungssport bedeutet aber auch, dass die Risiken enorm hoch sind, sich zu verletzen und auf Dauer berufsunfähig zu werden. Doch sind nach wie vor viele Spieler nicht ausreichend über eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert.
Nach Schätzungen eines Versicherungsexperten, sind rund ein Fünftel aller Bundesligaklubs nicht ausreichend versichert. Somit gerät das Risikomanagement oftmals ins Hintertreffen. Dabei liegt klar auf der Hand, dass das Verletzungsrisiko gerade beim Sport mit dem runden Leder besonders hoch ist und nicht selten zu bleibenden Beeinträchtigungen führt.
So werden Jahr für Jahr, laut Aussagen eines Experten, zwischen fünf und acht Spieler aus der ersten und zweiten Bundesliga zu Invaliden. Sie stehen vor dem dauerhaften beruflichen Aus auf dem Fußballplatz. Meist vergehen etliche Monate oder gar Jahre, bis diese Diagnose endgültig gestellt wird. Scheidet ein Berufsfußballer als Sportinvalide dann aus, wird dies von der Öffentlichkeit kaum noch wahr genommen.
Als einziger Schutz bleibt im Grunde nur eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung, um die finanziellen Ausfälle auszugleichen. Parallel dazu sollte jeder Profisportler auch einen guten Krankenversicherungsschutz vereinbart haben. Arbeitnehmer können in der Regel nur von der gesetzlich vorgeschriebenen sechswöchigen Lohnfortzahlungspflicht profitieren. Erst im Anschluss daran geht die Berufsgenossenschaft in Leistung. Doch wer sich als Sportmillionär erst einmal an seine hohen Einkünfte gewöhnt hat, wird dann nur schwerlich mit dem niedrigen Tagessatz auskommen. Eine Krankenzusatzversicherung ist dann die einzige Lösung. Doch vor dem Hintergrund, dass „herkömmliche“ Verletzungen auf dem Fußballplatz wie beispielsweise ein Kreuzbandriss, den Spieler schnell für einige Monate außer Gefecht setzt, sollte jeder seinen Versicherungsschutz ausbauen. Somit liegt klar auf der Hand, dass im Grunde jeder den wertvollen Schutz einer Berufsunfähigkeitsversicherung und den einer Krankenzusatzversicherung benötigt, wenn man keine finanziellen Einschränkungen hinnehmen will.
Aber nicht nur der Sportler trägt ein hohes Risiko, berufsunfähig zu werden. So werden Berufe in sogenannte Gefahrenklassen eingeteilt. Welche Berufsgruppen welcher Gefährdung unterliegen, zeigt diese Berufsgruppen-Einteilung.
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Berufsunfähigkeitsversicherung
Gibt es auch staatliche Unterstützung im Falle der Berufsunfähigkeit?
Wenn ich vor 1961 geboren bin, was zahlt mir der Staat?
Leistet die private Berufsunfähigkeitsversicherung auch erst, wenn man weniger als 6 Stunden arbeiten kann?
