Zu niedrige Renten helfen nicht weiter!
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Wer sich vor den finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit schützen will, sollte zwar mit dem spitzen Stift rechnen, doch nicht am verkehrten Ende sparen.
Im Mittelpunkt einer Berufsunfähigkeitsversicherung steht immer die Rentenhöhe, die Einfluss auf die monatlichen Beiträge nimmt.
Doch was nützt der Abschluss einer solchen Versicherung, wenn nicht alle laufenden Kosten wie bisher bezahlt werden können?
Viele Lebensversicherungen beinhalten hierzulande eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung.
Doch vielfach ist die vereinbarte Rentenhöhe viel zu niedrig und beläuft sich auf durchschnittlich 450 Euro monatlich. Ein weiterer Teil schließt gar eine Rentenzahlung aus und der Versicherungsnehmer kann lediglich von einer Beitragsbefreiung für die Lebensversicherung profitieren, wenn eine Berufsunfähigkeit nachgewiesen wird. Dann bleibt man zwar versichert, kann jedoch keine weiteren Zahlungen in Anspruch nehmen.
Die Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung fallen grundsätzlich niedriger aus, wenn man jung und gesund ist. Ein Gesundheits- Check fällt naturgemäß zufrieden stellender aus, als bei einem älteren Semester. Doch wissen junge Menschen in der Regel nicht, welche Maßstäbe für eine monatliche Rente gesetzt werden müssen, da noch keine Vergleichswerte vorliegen und eine Familienplanung meist noch in weiter Ferne liegt.
Um dieser Problematik entgegen zu wirken, bieten viele Versicherer eine Nachversicherungsgarantie an.
Verändert sich die persönliche Lebenssituation des Versicherten durch Heirat oder Geburt eines Kindes, kann die Rentenhöhe flexibel ohne eine erneute Gesundheitsprüfung angehoben werden, was naturgemäß auch mit einer Erhöhung der Monatsbeiträge verbunden ist.
Doch vielfach sind hierfür auch Obergrenzen vorgesehen, die meist auch noch innerhalb eines bestimmten Zeitraumes eingehalten werden müssen.
Als interessante Alternative bieten einige Versicherungen auch einen dynamischen Schutz an, bei dem sich die Renten- wie auch die Beitragshöhe in jedem Jahr um einen bestimmten Prozentsatz anpassen. Da jedoch ein höherer Rentenbedarf meist plötzlich entsteht, ist eine Nachversicherungsgarantie meist die bessere Lösung.
Jedoch spielen Versicherungen hierbei nicht immer mit. Hat der Antragsteller bereits Vorerkrankungen, oder liegen andere besondere Risiken vor, kann die Gesellschaft eine Nachversicherungsgarantie sogar verweigern.
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Berufsunfähigkeitsversicherung
Gibt es auch staatliche Unterstützung im Falle der Berufsunfähigkeit?
Wenn ich vor 1961 geboren bin, was zahlt mir der Staat?
Leistet die private Berufsunfähigkeitsversicherung auch erst, wenn man weniger als 6 Stunden arbeiten kann?
