Ach so?! Zahlt Berufsunfähigkeitsversicherung bei Arthrose?
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Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, sobald es mindestens 6 Monate lang nicht möglich ist, den eigenen Beruf aufgrund einer psychischen oder körperlichen Erkrankung, Allergien oder anderen Beeinträchtigungen, die vertraglich definiert sind, auszuüben.
Autor: Agnes
Datum: 21.04.2010
Bei mir wurde fortgeschrittene Arthrose in der rechten Hand diagnostiziert. Man könnte da auch eventuell etwas operieren, aber damit soll ich erstmal zu einem auf Handchirurgie spezialisierten Orthopäden. Es ist also nicht ganz hoffnungslos. Es heißt aber, Arthrose sei letztlich nicht heilbar und weil es die rechte Hand ist, frage ich mich jetzt, ob meine Berufsunfähigkeitsversicherung, die ich mal vor Jahren abgeschlossen habe, zahlen würde, wenn ich deshalb nicht mehr arbeiten kann (ich bin selbstständig). Ich habe gehört, wenn man berufsunfähig ist, wird man umgeschult, aber wenn ich mit der rechten Hand nicht mehr arbeiten kann, ist ja vorbei....
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Anmerkung der Redaktion:
Finger- und Daumen-Arthrose sind nicht selten. Bestimmte Berufsgruppen leiden besonders darunter, wie z.B. Zahnärzte. Holen Sie sich auf jeden Fall eine Zweitmeinung ein.
Sollte Ihre Arthrose zu einer Berufsunfähigkeit führen, so sollte Ihre Versicherung – wenn vertraglich nichts anderes vereinbart ist – auch leisten. Sie brauchen sich keine Gedanken um eine Umschulung zu machen. Das gibt es nur bei der gesetzlichen Rente wegen Erwerbsminderung. Diese zahlt nämlich erst dann, wenn Sie in gar keinem Beruf mehr arbeiten können.
Wenn Sie selbstständig sind, kann es sein, dass Ihre private Berufsunfähigkeitsversicherung von Ihnen verlangt, dass Sie Ihren Betrieb so umstrukturieren müssen, dass Ihre Arthrose Ihre Arbeit nicht mehr beeinträchtigt. Ob das bei einer fortgeschrittenen Arthrose in der rechten Hand überhaupt möglich ist, sollten Sie mit Ihrem Orthopäden und natürlich – wenn es soweit ist – mit Ihrer Versicherung besprechen.
Wir wünschen Ihnen alles Gute!
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