Ach so?! Musiklehrer - ein gefährlicher Beruf
Berufe werden in Gefahrenklassen eingeteilt. Sie kann den Zugang zur Berufsunfähigkeitsversicherung erleichtern oder erschweren. Diese Erfahrung hat auch Beate machen müssen.
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Autor: mbeate
Datum: 16.04.2009
Ich bin Musiklehrerin an einem Gymnasium und habe mich vor kurzem um eine Berufsunfähigkeitsversicherung bemüht. Doch zu meinem Erstaunen wurde ich von den meisten Versicherungen abgelehnt bzw. sollte horrende Beiträge für erstaunlich wenig Gegenleistung zahlen. Als ich mich daraufhin kundig gemacht habe, woran diese Unverschämtheit liegen könnte, wurde mir mitgeteilt, dass mein Beruf in die Berufsgruppe der gefährlichen Berufe zählt. Dass singen so gefährlich ist, war mir bis dahin nicht bewusst...
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Anmerkung der Redaktion:
Viele Berufe lassen sich nur sehr schwer bzw. gar nicht versichern. Zu diesen zählen besonders körperlich und geistig belastende Berufe, wie Künstler, Fotografen, Tanzlehrer, Bundeswehrangehörige sowie auch Musiker und Lehrer. Die Einteilung in die Berufsgruppen erfolgt nach den jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit des Versicherungsfall. Bei Musiklehrern ist die Gefahr der Berufsunfähigkeit dadurch enorm hoch, weil sie sich sehr auf ihre Sinne, speziell auf ihr Gehör verlassen müssen. Daneben schlägt die dauernde psychische Belastung der Lehrtätigkeit zusätzlich zu Buche.
Das können Sie auch unserer Tabelle zur Berufsgruppeneinteilung entnehmen.
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Berufsunfähigkeitsversicherung
Gibt es auch staatliche Unterstützung im Falle der Berufsunfähigkeit?
Wenn ich vor 1961 geboren bin, was zahlt mir der Staat?
Leistet die private Berufsunfähigkeitsversicherung auch erst, wenn man weniger als 6 Stunden arbeiten kann?
