Berufsunfähigkeitsversicherung
kurz und knapp: Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine Rente an den Versicherungsnehmer, wenn dieser aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben.
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Warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Statistisch wird jeder 4. Arbeitnehmer unfallbedingt vor dem Rentenalter berufsunfähig – also 25%! Da die gesetzliche Rentenversicherung bei Personen ab dem Geburtsjahr 1961 im Falle einer Berufunfähigkeit nicht mehr zahlt, fehlt diesen ein Versicherungsschutz. Tatsächlich haben nur 10 Prozent eine Absicherung.
Über welche Höhe abschließen?
Die Höhe der monatlichen Rente vereinbaren sie mit der Versicherungsgesellschaft. Dazu erkundigen Sie sich am besten als erstes bei Ihrem Rentenversicherungsträger über die Höhe der Ihnen zustehenden gesetzlichen Rente, wenn Sie heute berufsunfähig würden. Diese addieren Sie mit den sonstigen konstanten Einnahmen, die Sie haben (wie z.B. Mieteinnahmen). Das Ergebnis wäre Ihr „Einkommen“ im Falle der Erwerbsunfähigkeit ohne Berufsunfähigkeitsversicherung. Von der Summe ziehen Sie dann Ihr derzeitiges Nettogehalt ab. Der verbleibende Betrag stellt die Versorgungslücke dar, die es mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu schließen gilt.
Worauf muss ich achten?
Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nur innerhalb der Zeit, in der man normalerweise berufstätig ist. Achten sie also auf die Absicherung danach! Außerdem sollte Sie interessieren, ob Sie Ihre eingezahlten Beträge zurückerstattet bekommen, wenn Sie nicht erwerbsunfähig geworden sind. Achten Sie ferner bei Abschluss auf korrekte Angaben bei Fragen nach Ihrem Gesundheitszustand. Falschaussagen können den Versicherungsschutz gefährden. Vorsicht auch bei Verweisungsklauseln im Vertrag!
Unterschied zur Erwerbsunfähigkeitsversicherung
Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt erst dann, wenn Sie gar nicht mehr arbeiten können - also wenn Sie wirklich nicht mehr in der Lage sind, irgendeine Tätigkeit auszuüben, auch wenn diese für Sie eine Verschlechterung bedeuten würde. In der Erwerbsunfähigkeitsversicherung sind die Beiträge allerdings für alle gleich. Hier werden keine Risikoaufschläge verlangt. Grundsätzlich ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung nicht als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung zu verstehen.
Unterschied zur Dread Disease Versicherung
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt die monatliche Rente erst dann, wenn Sie aufgrund einer Krankheit wirklich nicht mehr arbeiten können. Wenn Sie eine sofortige Zahlung bei Diagnose einer Krankheit wünschen, ist vielleicht die Dread Disease Versicherung eine geeignete Alternative für Sie.
Berufsunfähigkeitsversicherung
Gibt es auch staatliche Unterstützung im Falle der Berufsunfähigkeit?
Wenn ich vor 1961 geboren bin, was zahlt mir der Staat?
Leistet die private Berufsunfähigkeitsversicherung auch erst, wenn man weniger als 6 Stunden arbeiten kann?
