Petition für Hebammen: Berufshaftpflicht-Versicherung maßlos
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Der Berufsstand der Hebammen ist in Gefahr, da diese ab Anfang diesen Jahres exorbitante Beiträge zur Berufshaftpflicht-Versicherung zahlen müssen. Dieses steht in keinem Verhältnis mehr zu ihren Einnahmen.
Vor einiger Zeit haben wir bereits darüber berichtet, dass der Berufsstand der Hebammen ab diesem Jahr so hohe Beiträge zur Berufshaftpflichtversicherung zahlen muss, dass dieser Beruf für Freiberufler wirtschaftlich nicht mehr rentabel ist. So müssen diese 3689 Euro pro Jahr für ihre Police aufbringen.
Nun bekommen die Hebammen durch die Petition „Sofortmaßnahmen zur wohnortnahen Versorgung mit Hebammenhilfe“ im Internet Unterstützung. Der Petitionsausschuss muss entscheiden, ob sich der Bundestag mit dieser Angelegenheit auseinandersetzen muss, denn sonst droht der Berufsstand wohl zu verschwinden.
Dabei schwören Schwangere und Mütter auf die begleitende Unterstützung der Hebammen. Auch sind Geburten inzwischen lange nicht mehr so risikoreich wie noch vor einigen Jahren. Das Problem liegt hier eher an den hohen Versicherungssummen, die ein Unternehmen bei geburtsbedingten Behinderungen oder Todesfällen zahlen muss.
Doch sollte dies nicht nur über die Versicherungsprämien der Hebammen aufgefangen werden. Denn dieser enorme Satz entspricht in etwa den durchschnittlichen Einnahmen von drei Monaten. Dabei haben sie ein Nettoeinkommen von ca. 7,50 Euro pro Stunde. Verdienst und Beiträge zur Berufshaftpflichtversicherung stehen also in keinem tragbaren Verhältnis zueinander.
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