101 Spartipps in Zeiten der Finanzkrise

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Die Wirtschaftskrise macht nicht nur Banken und Unternehmen zu schaffen. Auch in deutschen Haushalten wird das Geld knapper. Ob zum Sparen oder auch zur Bewältigung der eigenen Finanzkrise: Mit diesen 101 Tipps können Sie Ihre Versicherungen optimieren und Beiträge reduzieren.


  1. Erste Hilfe Set. Raus aus der Krise
  2. Immer am Ball bleiben. Vernachlässigung kann teuer werden.
  3. Versicherungen unter der Lupe. Sparpotential aufgedeckt.
  4. Öfter mal was Neues. Ständig wechselnder Bedarf
  5. Zum Fenster hinaus. Weniger sinnvolle Produkte

Die komplette Tipp-Liste können Sie sich hier auch als pdf herunterladen:
101 Tipps.pdf






1. Erste Hilfe Set. Raus aus der Krise.


Die ersten 20 Tipps haben wir in einem erste Hilfe Set zusammen gestellt. Wenn es eng wird, können Sie sich hiermit Luft verschaffen: Wenn Sie Zahlungsschwierigkeiten bekommen, sollten Sie in jedem Falle mit Ihrer Versicherung reden und folgende Tipps beherzigen:
1.Ausmisten: Gehen Sie alle Versicherungen durch und überlegen Sie, ob vielleicht ein paar Produkte dabei sind, die sogar völlig überflüssig sind. Dazu gehört auf keinen Fall die Haftpflichtversicherung! Ebenfalls wichtig sind Berufsunfähigkeitsversicherung, Risikolebensversicherung, Unfallversicherung, Hausratversicherung und (für Hausbesitzer:) Wohngebäudeversicherung. Je nach Lebenssituation können aber auch diese Produkte nicht bedarfsgerecht sein. Beispielsweise ist das letzte, was ein 18-jähriger Single braucht, eine Risikolebensversicherung. Er hat niemanden zu versorgen, bindet sich aber auf Jahre an ein Produkt, dass er auch noch gut und gern Ende 20 abschließen kann, wenn er eine Familie gründet.
2.Sachversicherungen checken: In diesem Bereich kann in der Regel am meisten eingespart werden; hier zeigen die Versicherer gutes Entgegenkommen.
3.Risiken Prüfen: Können Sie Risiken, die Sie abgesichert haben, inzwischen ausschließen?
4.Leistungsumfang: Benötigen Sie ihn wirklich? Oft ergibt sich Sparpotential in zusätzlich gewählten Leistungen. Specken Sie ab auf das Standardmodell!
5.Tarifwahl: Kann ein anderer Tarif gewählt werden? Wählen Sie eine kostengünstigere Variante, wo es sinnvoll ist.
6.Versicherungssumme: Kann sie reduziert werden, ohne dass es für Sie existenzbedrohend wird? Sie ist nämlich oft mitverantwortlich für Ihre Beitragshöhe.
7.SelbstbehaltVereinbaren Sie einen Selbstbehalt bzw. eine Selbstbeteiligung, wo es möglich ist.
8.Laufzeit: Kann sie verlängert werden? Häufig spart auch das Beiträge.
9.Preise vergleichen: Vergleichen Sie die Preise. Online geht das bequem und schnell. Sie haben schließlich kein Geld zu verschenken! Also wechseln Sie, wenn Ihre Versicherung teurer ist, als die Konkurrenz. Behalten Sie hierfür die Kündigungsfristen im Auge!

10.Prüfen Sie jetzt auch alle weiteren Versicherungen. Auch bei vielen anderen Versicherungen, wie der Krankenversicherung oder der Berufsunfähigkeitsversicherung, lässt sich sparen. Aber:
11.Kündigen Sie nicht vorschnell, was Sie später bereuen! Insbesondere Personenversicherungen (sie versichern Ihr Wohl, Ihre Gesundheit) werden teurer, je älter Sie bei Abschluss sind. Deshalb ist kündigen und später abschließen oft gar keine gute Idee. Versuchen Sie gerade diese Versicherungen so lang es möglich ist zu halten.
12.Altersvorsorge und Lebensversicherung sollten Sie nie kündigen! Hier gibt es andere Möglichkeiten, die wesentlich lukrativer sind als der Rückkaufwert.
13.Verabschieden Sie sich nur dann vom Vorsorgesparen, wenn Sie bereits über ausreichend Produkte verfügen, die Ihnen später die Rente sichern. Man sagt: Die Altersvorsorge sollte auf drei Säulen verteilt werden. Wem gesetzliche Rente zusteht, benötigt zwei weitere Vorsorgeprodukte. Wer Selbstständig ist, braucht drei. Alles, was darüber liegt, ist natürlich umso besser! Wenn es aber wirklich nicht mehr geht, kann man sich wie folgt behelfen:

14.Nicht kündigen, sondern beitragsfrei stellen lassen!
15.Nicht kündigen, sondern Police beleihen (Policedarlehen)!
16.Nicht kündigen, sondern auf dem Zweitmarkt verkaufen!

Außerdem sollten Sie:

17.Auf jährliche Zahlweise umstellen!
18.Dynamik ausschließen bzw. aussetzen! (Beiträge steigen also nicht weiter an, sondern bleiben konstant)
19.Überschüsse mit den Beiträgen verrechnen lassen!
20.Risikozwischenversicherung vereinbaren! (Ansparen macht Pause: Beitrag wird für die vereinbarte Dauer nur auf Rente/Hinterbliebenenschutz gezahlt, nicht auf den Sparanteil).




2. Immer am Ball bleiben. Vernachlässigung kann teuer werden.


Wie im Fußball läuft es auch hier: Wenn das erste Match gewonnen ist, bedeutet das nicht, das Sie nun die Füße hoch legen können. Hat man einmal beim Testsieger abgeschlossen, ist das Gewissen beruhigt und man wendet sich anderen Dingen zu.
Aber genau hier liegt der Trugschluss: Viel kann sich in Zwischenzeit unbeachtet verändert haben - bei Ihnen und beim damaligen Testsieger. So kann es sein, dass dieser schon lang nicht mehr der Beste für Sie ist. Die Devise lautet also: immer auf dem Laufenden bleiben! Hier sind unsere Tipps:

21.Ermitteln Sie Ihren aktuellen Versicherungsbedarf. Viele sind überversichert, wissen es aber nicht. Einen Versicherungsbedarfscheck finden Sie hier.
22.Betreiben Sie Risikomanagement. Welche Gefahren ergeben sich für Sie, ihr Heim, ihre Familie und ihr näheres Umfeld? Sind neue hinzugekommen oder weggefallen?
23.Betreiben Sie Versicherungsmanagement. Anhand Ihrer zuvor ermittelten Risiken schätzen Sie den Versicherungsumfang ab. Damit vermeiden Sie Über- und Unterversicherung!
24.Gab es eine Beitragserhöhung? Dann gilt in der Regel ein Sonderkündigungsrecht.
25.Bieten andere Versicherer zwischenzeitlich günstigere Konditionen? Vergleichen Sie und wechseln Sie gegebenenfalls.
26.Legen Sie die Beiträge monatlich auf ein Sparkonto und überweisen Sie alles zusammen am Jahresende. Dann hat man keine große Versicherungssumme am Jahresende zu berappen, wenn die Weihnachtsgeschenke das Konto bereits geschröpft haben. Eine monatliche Zahlweise kann man zwar auch bei den Versicherern vereinbaren. Sie kostet aber meist zusätzlich. Bei der Krankenversicherung ist es üblich, monatlich zu zahlen. Wer seine PKV-Beiträge jährlich zahlt, kann dafür mit einem Rabatt belohnt werden.
27.Haben Sie voreilig einen Versicherungsvertrag unterschrieben, können Sie dies innerhalb von 14 Tagen widerrufen.
28.Verzichten Sie auf eine dynamische Ansparphase. Hier steigen die Beiträge mit der Zeit immer weiter an. So kann man jung mit niedriger Beitragslast einsteigen. Aber dieses Entgegenkommen der Versicherung kostet natürlich. Und das schmälert wiederum die Rendite. Außerdem verzerrt dieses Vorgehen: Was am Ende raus springt, wird kaum kalkulierbar.
29.Hüten Sie sich vor Kombiprodukten! Sie sind oft teurer als die einzelne Absicherung der jeweiligen Leistungen. Lassen Sie sich nicht suggerieren, hier gäbe es Mengenrabatt. Im Gegenteil: Versicherungen binden einen Bestseller an einen Ladenhüter, präsentieren das Paket geschickt und versuchen so, auch weniger verbraucherfreundliche Produkte an den Mann zu bringen. Gekoppelte Versicherungen sind keine gute Idee: Wenn Sie sich von einer Komponente trennen wollen oder wechseln möchten, werden die Probleme offensichtlich. Hier heißt es dann: Take it or leave it. Sie nehmen sich also Ihre Flexibilität mit solchen Produkten. Das gilt insbesondere dann, wenn mehr als nur zwei Versicherungen gekoppelt werden. Bei bestimmten Kombinationen ergeben sich darüber hinaus weitere Probleme.

Wie Sie am besten am Ball bleiben, zeigt Ihnen unser Hintergrundthema Wie funktioniert die Versicherung? aus der Welt der Versicherungen.




3. Versicherungen unter der Lupe. Sparpotential aufgedeckt.


Je nach Versicherung lässt sich auch an weiteren Stellschrauben drehen. Wir haben die Kranken- und Pflegeversicherung, Lebensversicherungen bzw. Altersvorsorgeprodukte sowie die Berufsunfähigkeitsversicherung und KFZ-Versicherungen für Sie durchleuchtet:

1. Krankenversicherung/ Pflegeversicherung:
30.Wer in der Gesetzlichen ist, kann für sich die neuen Wahltarife prüfen. Hier kann man - je nach Tarif - einiges an Beiträgen sparen. Aber bedenken Sie, dass Sie sich bei einem Wahltarif 3 Jahre an Ihre Kasse binden!
31.Bei Zusatzversicherungen und der privaten Krankenversicherung ergibt sich meist ungeahntes Sparpotential. Gehen Sie Ihren Vertrag noch einmal mit der Fragestellung durch: "Brauche ich das wirklich?" Jede Zusatzleistung kostet eben auch zusätzlich.
32.Privat Krankenversicherte haben bei finanziellen Engpässen darüber hinaus die Möglichkeit, in einen günstigeren bzw. in den Basistarif zu wechseln. Letzterer ist zwar recht günstig, bietet jedoch im Grunde die gleichen Leistungen, wie die GKV. Altersrückstellungen können hier jedoch nicht in voller Höhe mitgenommen werden. Mehr dazu erfahren Sie im PKV Ratgeber.
33.Da Sie als Selbstständiger Ihre Beiträge zur Krankenversicherung selbst aufbringen müssen, lohnen sich für Sie Einsparmodelle wie die Eigenbeteiligung. Hier haben Sie die Möglichkeit einen Teil der Kosten selbst zu übernehmen und damit niedrigere Beiträge zu zahlen. Dies wird sich besonders effektiv bei der Übernahme ambulanter Behandlungskosten aus.
34.In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es inzwischen die Möglichkeit von Zusatzversicherungen um Bereiche wie die Kostenerstattung bei Sehhilfen abzudecken. Wessen Sehstärke sich häufig ändert oder besonders nachgelassen hat, kann mit einer Zusatzversicherung besser bei wegkommen, als würde er die Gläser und Gestelle immer aus der eigenen Tasche zahlen. Gleiches gilt auch für Kontaktlinsenträger.
35.Studienanfänger haben die Möglichkeit, sich vor dem Studium in der privaten Krankenversicherung zu versichern. Dies gilt nur in den ersten drei Monaten des Studiums. Somit können Sie die Vorteile eines privat Versicherten bei einmalig günstigen Beiträgen genießen. Wer jedoch noch beitragsfrei familienversichert ist, kann später wechseln.
36.Wenn Sie noch jung sind, keine Vorerkrankungen haben und bei der Wahl der Leistungen nur das berücksichtigen, was Ihnen wirklich ist, dann sind die Beiträge in der PKV oft günstiger als in der GKV.
37.Profitieren Sie durch Kostenerstattung von bis zu 15 Prozent durch sorgfältiges Führen eines Bonusheftes und damit einhergehend regelmäßige Vorsorgebesuche beim Zahnarzt.
38.Gesetzlich versicherte Reisende sollten sich über eine Auslandskrankenversicherung absichern, wenn sie außerhalb Deutschlands unterwegs sind. Versicherungsschutz besteht zwar in den Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen hat. Dieser umfasst jedoch nur die Leistungen der Kasse hier in Deutschland und keinen Krankenrücktransport. Mitglieder der privaten Krankenversicherung benötigen diese zusätzliche Absicherung in der Regel nicht. Meist deckt der Tarif das Ausland ausreichend ab. Insbesondere sollte man darauf achten, dass der Krankenrücktransport und Fernziele inbegriffen sind.
39.Impfungen werden von der GKV nur im medizinisch notwendigen Rahmen abgedeckt. Daher zählen Impfungen, die Sie bspw. bei einer Reise in die Tropen benötigen würden, meist nicht dazu.
40.Kinder haften für Ihre Eltern - das bedeutet, sollten die Eltern pflegebedürftig werden und reicht das Geld aus Renten- und Pflegeversicherung nicht aus, werden die Kinder zur Kasse gebeten. Zwar zahlt das Sozialamt die noch fehlenden Beiträge, solange die Kinder nicht leistungsfähig sind aber wenn sich dies ändert, kann es die getätigten Ausgaben wieder zurückfordern. Aus diesem Grund ist eine private Pflegeversicherung hier sehr sinnvoll, um nicht am eigenen Lebensstandart sparen zu müssen.

2. Lebensversicherung/ Altersvorsorge
41.Dass man privat für das Alter vorsorgen muss, ist unbestritten. Je früher man einen Vertrag abschließt, desto geringer fällt die Beitragslast aus bzw. desto höher fällt die Rente aus. Das gilt im Übrigen auch für die privaten Pflegeversicherung - auch sie ist inzwischen zum Muss geworden.
42.Nutzen Sie staatliche Förderungen, wie die Riester- bzw. Rürup-Rente in der privaten Altersvorsorge. Eine Riesterrente bspw. kann man schon mit dem Sockelbetrag führen. Das sind nur 60 Euro im Jahr.
43.Als Lebenspartner eines Riester-Sparers können Sie mitriestern, auch wenn Sie eigentlich nicht zum förderfähigen Personenkreis zählen. Sichern Sie sich die vollen Zulagen und zahlen Sie nur den Sockelbeitrag.
44.Erst Risiko, dann Sicherheit: In jungen Jahren kann man gern etwas temperamentvoller Kapital anlegen. Je älter man wird und je mehr Kapital angespart wurde, desto eher sollte man in ruhigere Fahrwasser übergehen und auf Sicherheit orientiert anlegen, um die Rente nicht zu gefährden.
45.Kapitalsparen sollte von der Todesfallabsicherung getrennt werden. Das ist günstiger.
46.Kapitallebensversicherung: Soll der Todesfallschutz dabei sein, kostet das extra. Und diese Beiträge werden nicht mit angelegt. Dennoch handelt es sich hierbei um eine verhältnismäßig sichere Anlage. Wer jedoch selbst aktiv werden möchte oder auf große Renditen hofft, sollte sein Geld woanders anlegen.
47.Fondsgebundene Lebensversicherung: Hier findet sich die gleiche Problematik wieder. Zwar können höhere Renditen erzielt werden und der Sparer hat einen gewissen Entscheidungsspielraum bei der Anlage. Aber dafür sind die Risiken auch entsprechend höher. Sollten Sie vorzeitig auf das Kapital zurück greifen wollen, wird dieses nur zum Tageswert der Fondsanteile ausgezahlt. Ein Rückkaufwert wird nicht garantiert. Insbesondere am derzeitig krisengeschüttelten Finanzmarkt, lässt man besser die Finger davon.
48.Häufig wird eine zusätzliche Absicherung bei Unfalltod angeboten. Dann erhalten Hinterbliebene eine zusätzliche Zahlung, wenn Ihr Tod durch einen Unfall eintritt. Diese Option ist nicht sinnvoll.
49.Insbesondere wenn Sie ausländische Produkte haben, sollten Sie sich über die Insolvenzsicherung informieren. Britische Lebensversicherungen sind bspw. nicht immer gegen Insolvenz abgesichert. Manche schützen nur ihre britischen, nicht aber deutschen Kunden.
50.Gerade im sensiblen Bereich der Todesfallabsicherung und Altersvorsorge gilt der Sicherheit größtes Augenmerk in schwierigen Zeiten wie dieser. Interessieren Sie sich deshalb unbedingt für den Erfolg, die Finanzkraft und Sicherheit Ihres Anbieters bzw. Ihres Investments. Aufschluss hierüber geben Rankings, Neukundenzuwachs und stabile Renditen.
51.Vertragsbeginn, Leistungsbeginn und Laufzeitende sind ebenfalls Kostenfaktoren. Halten sie z.B. eine Kapitallebensversicherungspolice, die keine 12 Jahre alt ist und sind Sie selbst keine 60 Jahre bei der Auszahlung, so muss Abgeltungssteuer auf den gesamten Ertrag entrichtet werden.
52.Verzichten Sie auf Kombi-Policen. Gern wird die Risikolebensversicherung mit einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung kombiniert. Allerdings ist eine eigenständige Risikolebensversicherung und eine eigenständige Berufsunfähigkeitsversicherung meist günstiger. Auch die Risikolebensversicherung kombiniert mit einer Dread-Disease-Versicherung ist nicht zu empfehlen. Hier zahlt der Versicherer entweder im Todesfall oder aber bei Erkrankung einer schweren Krankheit aus dem Leistungskatalog. Das bedeutet: Wird eine schwere Krankheit diagnostiziert, so erhält der Kranke zwar die vereinbarte Leistung. Der Hinterbliebenenschutz entfällt jedoch. Nur wenige Versicherer bieten nach Erkrankung auch noch den Hinterbliebenenschutz.
53.Auf eine Sterbegeldversicherung kann verzichtet werden. Hier zahlt man oft mehr ein als im Todesfall wieder ausbezahlt wird, da hohe Verwaltungskosten und Abschlussgebühren anfallen. Entweder man spart das Geld selbst an und vererbt es den Hinterbliebenen oder schließt eine Risikolebensversicherung ab über welche dann die Hinterbliebenen gleichzeitig mit abgesichert sind.

3. Berufsunfähigkeitsversicherung
54.Besonders in der Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein frühes Eintreten wichtig. Hier prüft nämlich der Versicherer Ihre Vorerkrankungen und je älter Sie sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit dieser. Bei Vorerkrankungen kann er Sie entweder ablehnen oder die Beiträge höher setzten sowie auch bestimmte Leistungen aus den Leistungskatalog streichen.
55.Je nach Gefährlichkeit des Berufs (Gefahrenklassen) müssen Risikoaufschläge gezahlt werden. Bestimmte Branchen bieten jedoch gezielte Lösungen für Problemberufe. Informationen hierüber kann Ihnen Ihre Personalabteilung geben.
56.Leider gibt es einige Personen, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können. Entweder kann die ausgeübte Tätigkeit nicht abgesichert werden oder man leidet an Vorerkrankungen. In diesem Falle sollten andere Möglichkeiten der Absicherung für sich prüfen. Hierzu zählen die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die Dread Disease Versicherung, die Grundfähigkeitsversicherung sowie die Unfallversicherung. Achtung: diese Produkte sind keine Alternativen zu Berufsunfähigkeitsversicherung.
57.Sie sind Nichtraucher? Dann können Sie mit einem Nichtraucher-Tarif sparen.
58.Wenn es ganz eng wird, können die Beiträge reduziert werden. Das bedeutet dann natürlich im Umkehrschluss eine kleinere BU-Rente.
59.Erkundigen Sie sich bei Ihrem Versicherer, welche BU-Staffeln möglich sind. Auch hiermit können Sie sparen. Bei einer integrierten Staffel ist es Ihnen möglich, entsprechend des Grades der Berufsunfähigkeit Leistungen abzurufen und nicht, wie standardmäßig der Fall bei 50-prozentiger Berufsunfähigkeit. So zahlt die Versicherung bei einer leichteren Beeinträchtigung eine niedrigere, ab einer stärkeren analog eine höhere Rente.
60.Wählen Sie keine Prämienerstattung für den Fall der Leistungsfreiheit. Versicherungen mit Beitragsrückgewähr hören sich meist toll an, kosten aber extra. Außerdem muss man sich von der Vorstellung verabschieden, all seine Beiträge zurück zu erhalten.
61.Kein Schnäppchen ist die Kombi-Police - Rürup-Rente/ Berufsunfähigkeitsversicheurng: Diese Kombination kann Ihnen zwar zunächst Steuervergünstigungen bringen. Aber bei Zahlungsschwierigkeiten bzw. Beitragsfreistellung in der Rürup-RV kann es zum Verlust der Berufsunfähigkeitsversicherung kommen. Im Falle einer Leistung der BU, müsste die Rente individual- und nicht pauschal besteuert werden. Dann gleichen sich die Steuerersparnisse in der Einzahlungsphase wieder aus.

4. KFZ-Versicherung
61.Neuwagen sollten vollkaskoversichert werden. Aber vergessen Sie nicht nach zwei, drei Jahren in die günstigere Teilkaskoversicherung zu wechseln. Wer jedoch eine sehr hohe Schadenfreiheitsklasse erreicht hat, kann auch in der Vollkaskoversicherung bleiben. Da die Teilkasko keine Schadenfreiheitsrabatte kennt, kann es manchmal sogar passieren, dass Sie mit der Vollkasko günstiger fahren.
62.Eine Selbstbeteiligung an einer Kaskoverischerung reduziert die Beiträge. Wählen Sie den Selbstbehalt jedoch nur in einer Höhe, die Sie im Schadensfall wirklich stemmen könnten.
63.Die Beiträge zur Kfz-Versicherung sind abhängig von der Region in der Sie wohnen (Grundlage der Regionalklasse). Sollten Sie als umziehen ist es nötig Ihr Auto umzumelden und damit einhergehend andere Beiträge zu zahlen. In diesem Fall ist es ratsam Ihren Versicherungsschutz erneut zu prüfen und gegebenenfalls Angebote anderer Versicherer einzuholen.
64.Schon beim Autokauf können Sie auf die Höhe Ihrer Versicherung achten. Die Fahrzeugmodelle werden in sogenannte Typklassen eingeteilt und je höher diese ist, desto teurer ist auch der Beitrag in der Kfz-Versicherung. Heutzutage beeinflussen die Unterhaltskosten des Fahrzeugs die Kaufentscheidung erheblich. Ebenfalls häufen sich die Autoverkäufe von Haltern, die sich Ihre Wagen einfach nicht mehr leisten können.
65.Mit Hilfe der Zweitwagenregelung können Sie Ihre bereits erreichte Schadensfreiheitsklasse auf einen Zweitwagen anrechnen lassen und somit von Anfang an weniger Beiträge zahlen. Die Versicherung muss zu diesem Zweck auf Ihren Namen laufen, auch wenn ihr Sohn/Tochter bzw. Partner diesen vorrangig nutzt.




4. Öfter mal was Neues. Ständig wechselnder Bedarf


Der Versicherungsbedarf bleibt nie gleich. In jeder Lebensphase benötigt man andere Produkte. So müssen einerseits Bestehende angepasst oder ausrangiert werden, andererseits Neue abgeschlossen werden. Da leider nicht alle Versicherungsnehmer "am Ball bleiben", sind viele Deutsche falsch versichert. Häufig sind sie überversichert. Das bedeutet, dass entweder Versicherungen bestehen, die nicht (mehr) nötig sind oder dass die Versicherungsleistungen zu hoch gewählt wurden. Beides kostet unnötig Geld.
Diesen Tipps verraten Ihnen, was sich in den dargestellten Lebensabschnitten verändert und woran Sie denken sollten:

Studium und Ausbildung
67.Häufig greifen die Versicherungen der Eltern noch. Aber ab 25. Lebensjahr, mit dem Einstieg ins Berufsleben oder aber ab einem Einkommen von 400 Euro müssen sich Kinder selbst versichern.
68.In diesem Lebensabschnitt kommt es oft dazu, dass die Kinder das Haus verlassen. Geht es in die eigene Wohnung, muss eine Hausratversicherung her. Ist der neue Wohnort eine bestehende WG oder ein Wohnheim, so muss der neue Mitbewohner ggf. in die bestehende Hausratversicherung aufgenommen werden.

Arbeitsleben
69.Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Sie nur auf der Arbeit und dem Arbeitsweg. In der Freizeit geschehen bekanntlich die meisten Unfälle. Wer hier oder im Ausland geschützt sein möchte, benötigt eine private Unfallversicherung.
70.Viele stellen sich die Frage, ob man anstelle einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nicht eine Unfallversicherung abschließen sollte. Zwar sind die Beiträge einer Unfallversicherung bedeutend günstiger, sie kommt aber hauptsächlich für Schäden aus Unfällen auf. Krankheiten sind jedoch die häufigste Ursache einer Berufsunfähigkeit, weshalb nur die BU als sinnvolle Absicherung gilt. Die Beiträge richten sich hier nach der Berufsklasseneinteilung. Haben Sie zusätzlich noch Vorerkrankung, steigen die Beiträge ebenfalls. Daher sollte bereits jeder Berufsanfänger an eine BU denken.

Arbeitslosigkeit
71.Vor der Arbeitslosigkeit: Bei einigen Versicherungen ist es möglich, eine Beitragsübernahme für den Fall der Arbeitslosigkeit / des Verdienstausfalls gegen Aufpreis zu vereinbaren. Selbstständige, die ohne Auftraggeber auch ohne Bezüge wären, können freiwillig der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung beitreten. Darüber hinaus werden private Versicherungen gegen eine unverschuldete Arbeitslosigkeit angeboten, wie der Arbeitnehmerschutzbrief.
72.Bei Bezug von Arbeitslosengeld, übernimmt die Bundesanstalt für Arbeit die Leistungen der gesetzlichen Kranken- und Pflegekasse, der gesetzlichen Rentenversicherung sowie der gesetzlichen Unfallversicherung.
73.Machen Sie Ihr Vermögen aus Ihrer Lebensversicherung Hartz IV-sicher.Vermögen muss grundsätzlich bei Antrag auf Arbeitslosengeld II bis zu einem Freibetrag von 6000 Euro aufgebraucht werden. Dazu zählen allerdings nicht Verträge, die erst nach dem 65. Lebensjahr ausbezahlt werden können. Deswegen vereinbaren sie mit Ihrer Versicherung einen sogenannten Verwertbarkeitsausschluss und lassen Sie sich Ihre Versicherung erst im Alter auszahlen.

Umzug
74.Beim Umzug in einen anderen Ort sollten Sie prüfen, ob Ihre Hausratversicherung teurer wird. In Abhängigkeit von der Postleitzahl werden andere "Gefahrenzuschläge" fällig. Verteuert sich die Versicherung für Sie, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.
75.Beim Umzug von einer Mietwohnung in die eigenen vier Wände, entsteht ein Mehrbedarf an Versicherungen. So gehört zum Rundumschutz eine Wohngebäudeversicherung dazu und ggf. auch eine Ausweitung einer bereits bestehenden Hausratversicherung.
76.Beim Umzug in ein anderes Bundesland, sollten Sie die Aktualität ebenfalls prüfen. Neue Pflichten können auf Sie zu kommen oder alte entfallen. So gibt es in den Bundesländer unterschiedliche gesetzliche Bestimmungen, bspw. zum Themenbereich Haustiere.

Das Leben zu zweit
77.Aus zwei mach eins: Der häufigste Grund für eine Überversicherung liegt in der Mitnahme eigener Policen in eine Lebensgemeinschaft. So sollten Paare zunächst prüfen, welche Versicherungen sie mit dem Hinweis auf eine Doppelversicherung kündigen können (Hausratversicherung, Haftpflichtversicherung, Rechtsschutzversicherung).
78.Wenn Sie sich gegenseitig absichern wollen, verheiratet sind oder in einer Lebensgemeinschaft leben, so können Sie auch hier sparen, indem Sie eine Versicherung auf Sie beide laufen lassen. Man nennt dies Partnerpolice oder "verbundene Leben". Im Falle des Todes eines der Versicherungsnehmer, erhält der andere, respektive der Bezugsberechtigte die Versicherungssumme ausgezahlt. Dies macht keinen Sinn bei weniger festen Lebensgemeinschaften. Auch wenn der eine Versicherungsnehmer gering bis gar nicht verdient, ist dieses Produkt nicht sinnvoll. Dann ist eine Risikolebensversicherung, die der Hauptverdiener abschließt, sinnvoller.
79.In Zeiten der Finanzkrise wird immer deutlicher, dass der staatlichen Sozialabsicherung immer mehr das Fundament fehlt. Sichern Sie sich rechtzeitig in der privaten Altersvorsorge sowie in der privaten Pflegeversicherung ab. Je später Sie diesen Entschluss treffen, desto höher werden Ihre Beiträge.

Die Familie wächst
80.Wenn Sie Kinder bekommen, seien es leibliche oder Pflegekinder, ändert sich Ihr Bedarf erneut. Bei den bestehenden Versicherungen, deren Schutz alle im Haushalt lebenden Personen umfasst, müssen Sie Ihren Nachwuchs bzw. Pflegekinder melden.
81.Eine Haftpflichtversicherung sollten Sie bereits haben. Hinzu kommen die Kinder-Unfallversicherung sowie die Hinterbliebenensicherung. Greifen Sie hier zum sichersten und billigsten Lebensversicherungsprodukt: der Risikolebensversicherung. Die Ausbildungsversicherung ist zwar ein interessantes Produkt. Wenn das Geld jedoch knapp sitzt, reicht zunächst auch die Risikolebensversicherung und ein Sparbuch.
82.Als treu sorgendes Elternteil sollten Sie ein Auge darauf haben, wann Ihre Kinder nicht mehr durch Ihre Versicherung geschützt sind (Familienversicherung der GKV endet mit 25, die Haftpflicht spätestens bei Eintritt ins Berufsleben etc.)

Eigenes Heim
83.Wenn Sie eine Wohngebäudeversicherung für Ihr künftiges Heim abschließen, können Sie den Rohbau hiermit kostenfrei gegen die Gefahr des Feuers absichern (Feuerrohbauversicherung). Mit dem Einzug wird sie dann zur vollwertigen Wohngebäudeversicherung.
84.Wer nicht im großen Stil baut, sondern nur An- und Umbaumaßnahmen ergreift, kann diese meist bereits über die Privathaftpflichtversicherung abdecken. So kann der Bauwillige auf eine zusätzliche Bauherrenhaftpflichtversicherung verzichten.
85.Beim Hauskauf sollten Sie beim Verkäufer nach der Wohngebäudeversicherung fragen. Diese geht mit der Grundbucheintragung auf den neuen Hausbesitzer über. Solange jedoch die Grundbuchänderung nicht erfolgt ist und Beiträge ausstehen sollten, ist diese nicht gültig und eventuelle Schäden sind damit nicht abgesichert.
86.Bauhelfer können über die Berufsgenossenschaft angemeldet werden. Dann sind sie gesetzlich unfallversichert und müssen nicht über eine Bauhelferversicherung abgesichert werden.

Trennung
87.Alle Verträge, die vorher zusammengelegt werden konnten, müssen nun wieder getrennt werden. Das heißt, den Mitversicherten heraus nehmen, ggf. Bezugsrechte ändern, Preise vergleichen und einen neuen Vertrag abschließen.
88.Wenn Sie sich zunächst allein eine Wohnung nehmen, müssen Sie sich um die Versicherungen kümmern, die jeder Haushalt ein Mal benötigt. Ziehen Sie in einen bestehenden Haushalt, müssen Sie darauf achten, unter welchen Bedingungen der Schutz auch für Sie gilt. So müssen Sie in manchen Policen namentlich im Vertrag aufgeführt sein, damit Sie mitversichert sind.

im Alter
89.89. Überprüfen Sie, ob Sie über Policen verfügen, die nun nicht mehr sinnvoll sind. Klassisches Beispiel ist die Berufs-Rechtsschutzversicherung oder die Berufsunfähigkeitsversicherung bei Rentnern. Auch eine Lebensversicherung ist prinzipiell nicht mehr nötig. Die Sterbegeldversicherung lässt sich besser durch ein Sparbuch ersetzen.
90.Prüfen Sie außerdem, ob Sie Ihre Versicherungen modifizieren müssen/können. Ein gutes Beispiel ist die Unfallversicherung. Hier bietet Versicherer spezielle Seniorentarife an, die Haushaltshilfe und Speiseversorgung im Falle der Hilfsbedürftigkeit durch einen Unfall übernehmen.
91.Schließlich sollten Sie schauen, ob es darüber hinaus sinnvolle Produkte für Sie gibt. Wer noch keine private Pflegeversicherung abgeschlossen hat, kann dies immer noch tun. Die Ausbildungsversicherung für Enkel hingegen ist keine gute Idee. Sie ist für Großeltern viel teurer, als sie für die Eltern wäre.

Mehr über Ihren persönlichen Versicherungsbedarf erfahren Sie im Versicherungsbedarfscheck.




5. Zum Fenster hinaus. Weniger sinnvolle Produkte


92.Sind Sie Besitzer einer Insassenunfallversicherung? Dann können Sie diese aus Ihrem Versicherungsportfolio streichen, denn Mitfahrende sind bereits über die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrers versichert.
93.Die Leistungen des Autoschutzbriefes sind häufig bereits in der Kfz-Versicherung integriert. Außerdem deckt dieser existentielle Schäden nicht ab.
94.Bei einer Urlaubsreise lohnt sich oft eine Reisegepäckversicherung nicht, da Ihr Hab und Gut über die Hausratversicherung mit abgesichert ist. Allerdings müssen Sie darauf achten, für welchen Umkreis und Zeitraum das gilt.
95.Verfügen Sie über eine Brillen- oder Handyversicherung? Hier können Sie auch Geld sparen, da diese im Vergleich zur möglichen Schadenshöhe oft viel zu teurer sind. Legen Sie für den Fall der Fälle besser monatlich etwas Geld zur Seite.
96.Die Krankentagegeldversicherung als Zusatzversicherung macht nur bei freiwillig gesetzlich Versicherten und Angestellten mit hohem Einkommen Sinn. Angestellte sollte diese auch erst ab Ende der Lohnfortzahlung vereinbaren.
97.Die Fahrradversicherung wird häufig als Ergänzung zu einer Hausratversicherung angeboten. Alle Schäden, die für den Verbraucher nicht existenzbedrohend sind, sollten besonders kritisch geprüft werden. Wer kein enorm teures Fahrrad besitzt oder als Kurierdienst darauf angewiesen ist, sollte auf die Fahrradversicherung verzichten. Muss man es häufig an Orten abstellen, an denen gern geklaut wird, kann man auch darüber nachdenken. Oft genügt es jedoch, alles einzupacken, was leicht abzunehmen ist und dafür Sorge zu tragen, dass das Rad ordentlich angeschlossen ist.
98.Ebenso wird die Glasversicherung als Option zur Hausratversicherung oder Wohngebäudeversicherung angeboten. Wer eine große Fensterfront, einen Wintergarten oder besonders teure Fenster hat, der kann über eine Glasversicherung nachdenken. Auch hier sollte man sich die Frage stellen: Könnte der Schaden meine Existenz gefährden?
99.Waren bisher nur Risiken aus Feuer, Hagel usw. versichert, sind es jetzt auch Gefahren aus Erbeben, Überschwemmungen, Lawinen etc. Doch die Elementarschadenversicherung macht nur Sinn, wenn Sie auch in einer Region leben, in der die versicherten Gefahren auch eintreten können.
100.Sie sind ein friedliebender Mensch, fühlen sich in Ihrer Nachbarschaft und in Ihrem Job wohl? Dann brauchen Sie auch zunächst keine Rechtsschutzversicherung. Wichtig ist, dass Sie sich, Ihr Heim und Ihre Lieben abgesichert haben. Wenn dann noch Geld da ist, können Sie über eine Rechtsschutzversicherung nachdenken. In Ihrem Haushalt benötigen Sie dann auch nur eine Rechtsschutz-Police. Hierin ist Ihre Familie mit abgesichert.
101.Es gibt weitere, viel verheißende Produkte, wie die Versicherung gegen den Verlust des Führerscheins oder die private Arbeitslosigkeitsversicherung. Diese Produkte sollte man eher mit einem Augenzwinkern betrachten. Sie hören sich zwar toll an, sind aber eher ein lukratives Geschäft mit der Angst, wenn man sie genau betrachtet.

Die mit Abstand unsinnigsten Versicherungen, haben wir hier für Sie zusammengestellt.
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