Weitere Bohrinsel gesunken: Versicherer müssen wieder zahlen
Vor kurzem ist eine weitere Bohrplattform im Meer versunken. Dieses Mal handelt es sich um die Aban Pearl vor der Nordost-Küste Venezuelas. Die Versicherung beläuft sich auf hunderte Millionen von Euro und so müssen Versicherer wieder tief in die Tasche greifen.
Ende April ist im Golf von Mexiko eine Bohrinsel explodiert und anschließend gesunken. Dies hat nicht nur Menschenleben gekostet, sondern auch der Umwelt enorme Schäden zugeführt. Daneben mussten die Versicherer tief in die Tasche greifen, denn die Bohrinsel hatte einen Neubauwert von ca. 600 Millionen Euro.
Vor kurzem ist ein ähnliches Ereignis vor der Nordost-Küste Venezuelas geschehen, bei der die Gasbohrplattform Aban Pearl im Meer versunken ist. Die Plattform ist Eigentum der indischen Ölfördergesellschaft Aban Offshore. Venezuelas National Oil Company hat sie von ihr gemietet. Die Ursachen des Unglücks konnten bisher nicht geklärt werden.
Die guten Nachrichten an diesem Unglück sind, dass keine Menschenleben gefordert wurden und auch die Umwelt scheint nicht weiter gefährdet zu sein. Doch wieder müssen die Versicherer tief in die Tasche greifen, denn die Haftpflichtversicherung beläuft sich auf 100 Millionen Euro. Wahrscheinlich ist die Bohrplattform mit weiteren 250 Millionen Euro gegen Schäden abgesichert.
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