Ach so?! Kassensturz gemacht – wir könnten so viel sparen!
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Für die Planung der eigenen Finanzen ist es wichtig zu wissen, wo man steht.
Autor: Gabi
Datum 03.06. 2009
Wir haben Euren Haushaltplaner mal ausprobiert. Bei uns steht zwar kein Finanzgespräch ins Haus, aber wir haben nur so für uns mal ein bisschen rumgespielt. Und es ist ja echt erschreckend, wie viel man tatsächlich so alles ausgibt! Aber bei uns gibts auch erstaunlich viel Sparpotential. Wir riestern zwar beide, aber nur eine Altersvorsorge soll ja wohl nicht reichen... Offensichtlich könnten wir aber noch einiges auf die hohe Kante legen. Mal schauen, was wir machen... Danke für die Einsicht!
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Anmerkung der Redaktion
Gerne!
Das stimmt, oft ist man arg überrascht über das Ergebnis des Haushaltsplans. Er gibt eine gute Orientierung und hilft, selbst seine Finanzen umzustrukturieren oder Potentiale zu erkennen.
Investitionen in die Zukunft, wie Sie es ansprechen, sind richtig und wichtig. Auch hier hilft Ihnen der Haushaltsplan festzustellen, wie viel Kapital für die Anlage zur Verfügung steht, ohne sich selbst einschränken zu müssen. Es ist wichtig, dass Sie nicht knapp rechnen, sondern genügend "Pufferzonen" in Ihre Planung einbauen. Denn die meisten Anlagen sind langfristiger Natur und zahlen sich erst nach ein paar Jahren aus. Hier hilft in jedem Falle ein Expertengespräch. Wenn es dazu kommen sollte, können Sie ja gleich Ihren Haushaltsplan mitnehmen! Sie haben eine sehr wichtige Grundlage für ein solches Gespräch bereits geschaffen.
Key-Facts für die Kapitalanlage:
- Sicherheit, Rendite und Liquidität sind die Grundlage einer guten Investition.
- Wenn für den Ruhestand angespart werden soll, sollte man sich zusätzlich zur gesetzlichen Rente zwei weitere Quellen erschließen, um ausreichend abgesichert zu sein.
- Traditionelle Anlagen in Gold, Immobilien, Aktien und Versicherungen sind langfristig eine gute Wahl. Die beliebtesten Anlageformen sind Immobilien und die Lebens- bzw. Rentenversicherungen.
- Man kann Geld in allem anlegen, was gefällt und Wertsicherung bzw. Wertsteigerung (je nach Zielsetzung) bedeutet, wie z.B. in Fonds, Edelmetalle, Bundeswertpapiere, Kunstobjekte, Edelsteine, Briefmarken, Münzen, Orden etc.
- Welche Anlageform die richtige ist, hängt von der individuellen Einstellung zu Risiko und Sicherheit, sowie von der Zielsetzung ab.
- Faustregel: In jungen Jahren sollte man risikofreudiger anlegen, um möglichst viel Rendite mitzunehmen, mit zunehmendem Alter risikoscheuer, um das Angesparte nicht zu gefährden.
- Vermögen muss gesichert werden – auch vor den Folgen der Arbeitslosigkeit. Bei Antrag auf ALG II kann vom Staat verlangt werden, dass Ihr Angespartes verbraucht wird. Einige Anlageformen sind vor dem Zugriff durch die Bundesagentur für Arbeit geschützt, einige nicht. Genaueres dazu erfahren Sie hier.
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